Kinder schaffen Wissen

Helfen Sie uns bei unserer Forschung und nehmen Sie mit Ihrem Kind an unseren Online-Studien teil!

Hier finden Sie Studien passend zum Alter Ihres Kindes

Wie denken Kinder? Wie sehen sie die Welt? Wie erwerben sie Wissen und Sprache?

Die Entwicklungspsychologie erforscht diese und ähnliche Fragen. Sie und Ihr Kind können uns dabei helfen, besser zu verstehen, wie sich Denken, Wahrnehmung und Sprache von klein auf bis ins Erwachsenenalter entwickeln. Denn: Kinder schaffen Wissen!

KinderSchaffenWissen ist ein Zusammenschluss von Forschungsgruppen an Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf dieser Webseite informieren wir Sie über Online-Studien zum kindlichen Denken, Sprechen und Verhalten, an denen Sie mit Ihrem Kind teilnehmen können.

  • Die Studien sind spielerisch aufgebaut und sollen für Kinder wie Eltern unterhaltsam und spannend sein
  • Die Daten werden vertraulich behandelt, Richtlinien des Datenschutzes werden eingehalten.
  • Es gibt Studien für alle Altersgruppen von 0 – 99 Jahren, zu zahlreichen Forschungsthemen
  • Einige Studien sind jederzeit verfügbar. Sie können mit Ihrem Kind sofort oder auch zu einem späteren Zeitpunkt daran teilnehmen.
  • Bei anderen Studien wird Ihr Kind im interaktiven Video-Chat mit einem*einer Wissenschaftler*in sprechen. Für diese Studien können Sie einen Termin vereinbaren.
  • Es kommen ständig neue Studien hinzu. Aus diesem Grund lohnt es sich, immer mal wieder hier vorbeizuschauen.

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Kinder können zu einfache Fragen verwirrend finden.⁠

Ältere Kinder sind manchmal verwirrt, wenn man ihnen zu einfache, triviale Fragen stellt, z.B. wenn man ihnen eine sehr einfache Frage stellt und sie wissen, dass die fragende Person die Antwort selbst genau weiß. Ältere Kinder fragen sich dann vermutlich, warum der/die Fragende ihnen diese Frage stellt, wenn nicht zum eigenen Informationsgewinn. Kinder müssen erst lernen, dass Fragen auch gestellt werden, um zu überprüfen, ob der/die Befragte die Antwort weiß. Im Laufe ihrer Schullaufbahn werden Kinder immer vertrauter mit dieser Form von Fragen, sog. akademischen Testfragen und lassen sich dann auch von trivialen akademischen Testfragen weniger verwirren. Ist Ihnen das auch schon mal passiert, dass Sie Ihr Kind mit einer Frage verwirrt haben?⁠

Oktay-Gür & Rakoczy (2017). Children’s difficulty with true belief tasks: Competence deficit or performance problem? Cognition, 166. 28-41.⁠
Racoczy & Oktay-Gür (2020). Why Do Young Children Look so Smart and Older Children Look so Dumb on True Belief Control Tasks? An Investigation of Pragmatic Performance Factors. Journal of Cognition and Development, DOI: 10.1080/15248372.2019.1709467⁠

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Umfrage zu Kindesentwicklungsmythen⁠ für Eltern!⁠

Eltern beobachten jeden Entwicklungsschritt ihres Kindes genau. Dabei können Fragen aufkommen wie „entwickelt sich mein Kind normal?“ oder „mache ich alles richtig?“ Freunde, Familie, Bücher oder das Internet liefern hier eine Vielzahl und Ratschlägen. Manche dieser Aussagen sind jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen oder umstritten. Beispiele sind: „Kinder, die nicht krabbeln entwickeln später eine Legasthenie“ oder „wenn beide Eltern früh wieder zu Arbeiten beginnen schadet das dem Kind.“ Statt zu helfen, verunsichern solche Aussagen oft noch zusätzlich. Wir suchen nach solchen „Kindesentwicklungsmythen“ um sie, basierend auf der aktuellen Forschungslage, zu bewerten. Ist etwas dran oder handelt es sich wirklich nur um einen Mythos?⁠

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Kinder sind unfassbar süß – darauf können sich die meisten Personen einigen. Schon 1943 beschrieb Konrad Lorenz das Kindchenschema. Er beobachtete, dass Babys große, runde Augen, einen großen Kopf, hohe Augenbrauen, volle Wangen und ein kleines Kinn haben. All diese Merkmale fördern das Fürsorgeverhalten von Erwachsenen gegenüber Kindern. Nicht nur schenken Erwachsene Kindern grundsätzlich viel Aufmerksamkeit, sie bringen zusätzliche Energie auf, um eine positive Interaktion, zum Beispiel ein gemeinsames Spiel, aufrechtzuerhalten. Über die äußeren Kennzeichen von Babys hinaus, sind auch das kindliche Lachen und der typische Babygeruch Bestandteile des Kindchenschemas. ⁠
Somit verfügen Babys von Geburt an über Merkmale, die als Grundlage für ihr Überleben sowie fürsorgliche Beziehungen dienen. Sie sind der erste Schritt einer komplexen Interaktion zwischen Kindern und ihren Eltern, die sich im Laufe der ersten gemeinsamen Erfahrungen entwickelt.⁠

Kringelbach, M. L., Stark, E. A., Alexander, C., Bornstein, M. H., & Stein, A. (2016). On cuteness: Unlocking the parental brain and beyond. Trends in cognitive sciences, 20(7), 545-558.⁠

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Was ist da gerade passiert und was hätte passieren können?⁠

In dieser Studie wird untersucht, wie Kinder sich in die Vergangenheit hineinversetzen und sich die Zukunft vorstellen können. Dafür schauen wir uns zusammen mit den Kindern kurze Videos an, in denen gerade etwas passiert ist oder gleich passieren wird und stellen den Kindern Fragen zu diesen Geschichten. Dafür treffen wir uns 2 mal innerhalb von 2 Wochen.⁠

Alter: 3 bis 8 Jahre⁠

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